Stabilität im Leben

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Was bringt uns Stabilität, wie kommen wir ‘gut’ durch das Leben?

Nach Buddha kommt alles so, wie es kommen muss, klar, aber auf welchen wichtigen Säulen basiert unsere Existenz in dieser Inkarnation?

Wie ein Haus muss das Leben auf gutem Fundament stehen, um nicht umzukippen. Schnell können die Begebenheiten uns aus ‘der Bahn’ werfen, da ist es wichtig, sich zu erden. Überfordert und lustlos, ohne die Möglichkeit zum Luftholen, wenn wir nur funktionieren, aber nicht sein können, dann ist das Leben nicht lebenswert. Wenn wir allerdings im Einklang mit Arbeit, Freunden und Familie sind, uns wohl im Körper fühlen, dann stehen wir ruhig und stabil da.

Für jeden Menschen gibt es fünf grundlegende Bausteine des Lebens. Zuerst einmal das soziale Netzwerk, bestehend aus Familie und Freunden. Zweitens die Arbeit und die Arbeitsumgebung, sowie die Freude, die wir aus unserer Arbeitsleistung erhalten.

Drittens baut sich ein Großteil des Wohlbefindens auf der materiellen Sicherheit auf, denn ein Leben mit finanziellen Sorgen lässt den Menschen schnell verzagen.

Jedenfalls ist die Gesundheit der vierte Baustein für ein stabiles Leben, denn ohne Gesundheit ist alles nichts.

Last but not least (fünftens) ist die eigene Einstellung wichtig, die spirituelle Haltung, die Lebensphilosophie.

Diese fünf Bausteine geben das Fundament, auf dem das Lebenshaus dann ruhen kann, das dann auch nicht schnell einstürzen wird.

Bei kaum Einem läuft das Leben rund, Dingen und Begebenheiten passieren, Menschen kommen, Menschen gehen, werden geboren, altern, werden krank und sterben. Die Umstände können uns sehr an die Nieren gehen, die Brutalität des Lebens ist nur schwer zu verstehen.

Wie sieht es in Ihrem Umfeld aus, haben Sie feste Beziehungen, ein solides soziales Netz? Wer sind die drei wichtigsten Menschen in ihrem Leben?

Leisten Sie etwas? Egal was, sind Sie stolz auf ihre Arbeit? Sind Sie mit Ihrer Situation zufrieden?

Wie ist Ihre finanzielle Situation? Kommen Sie gut zurecht?

Wie steht es um Ihre Gesundheit? Was tun Sie für ihr körperliches Wohlbefinden? Wie schaut es aus mit Sport, gesunder Ernährung?

Und wie ist Ihre spirituelle Ausrichtung? Abhängig von dieser Frage behandeln wir die anderen Fundamente. Wenn wir etwa starke Werte vertreten, dann schlägt das auf das soziale Umfeld durch, beeinflusst unsere Sicht auf den eigenen Körper, unsere finanziellen Entscheidungen, und natürlich auch unsere Arbeit.

Sind Sie Buddhist? Oder haben Sie den Buddhismus als eine Art der Zweitreligion angenommen?

Bringen Sie die fünf wichtigen Bereiche in ihrem Leben in Ordnung. Ein guter Anfang ist, sich die einzelnen Punkte einmal genauer anzusehen.

Der Weg ist das Ziel!

 

Das Leben ist so sehr schwierig

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Die Idee eines stabilen Jobs ist attraktiv

Robin Williams – US-amerikanischer Schauspieler und Komiker – 1951 bis 2014

Der Sturm zieht die stabile Eiche aus dem Boden, aber nicht das Schilf, weil es sich verbiegt. Berechne nicht meine Stärke, sondern meine Schwächen

Isabel Allende – Chilenische Schriftstellerin – geboren 1942

Ich weiß, dass ich, wenn ich stabil, umsichtig und statisch wäre, im Tod leben würde. Daher akzeptiere ich die Verwirrung, die Unsicherheit, die Angst und die emotionalen Höhen und Tiefen. Denn das ist der Preis, den ich für ein lebendiges, verwirrendes und aufregendes Leben zu zahlen bereit bin

Carl R. Rogers – US-amerikanischer Psychologe und Jugend-Psychotherapeut – 1902 bis 1987

Eine der grundlegenden Auswirkungen der Gleichheit von Glück mit dem Kauf von Gegenständen, von denen erwartet wird, dass sie Glück erzeugen, besteht darin, die Möglichkeit auszuschließen, dass diese Art der Suche nach Glück eines Tages ein Ende findet. […] Da der Zustand stabilen Glücks nicht erreichbar ist, kann nur die Verfolgung dieses hartnäckigen Ziels die Läufer, die es verfolgen, glücklich machen

Zygmunt Bauman – Britisch-polnischer Soziologe und Philosoph 1925 – 2017

Aus unserer Sicht ist besonders bemerkenswert, wie sich für uns alles zum Guten gewendet hat. Hätte das Universum bei seiner Entstehung nur ein kleines bisschen anders ausgesehen – wäre die Schwerkraft geringfügig stärker oder schwächer gewesen oder wäre die Ausdehnung nur ein wenig schneller oder langsamer vonstatten gegangen -, dann hätte es wahrscheinlich nie stabile Elemente gegeben, die dich und mich und die Erde, auf der wir stehen, hätten bilden können. Bei einer geringfügig stärkeren Gravitation wäre wahrscheinlich das ganze Universum wie ein schlecht aufgestelltes Zelt in sich zusammengebrochen, und ohne genau die richtigen Werte hätte es weder die richtigen Dimensionen und Bestandteile noch die richtige Dichte gehabt

Bill Bryson – US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller – geboren 1951

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