Beenden der Leiden

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Die Lehre Buddhas handelt von der Beendigung der Leiden. Aber wie können wir das Leiden sein lassen, nicht mehr an allen (vergänglichen) Dingen und Menschen anhaften? Das Leben der Menschen ist mühselig, es bringt zwangsläufig Kummer, Ängste, Nöte und Sorgen, die Klagen, der Schmerz und die Trauer, die hindern uns auf dem ‚wirklichen‘ Weg zum Nirvana, zum Erreichen der allumfassenden „Erleuchtung„, den ‚weglosen Weg‚ durch das ‚torlose Tor‚ beschreitend.
Aber über der wahren Persönlichkeit der Menschen liegen Mengen von Scherben, die der Einzelne im Laufe seines Lebens über seinem wirklichen „Ich“ angesammelt hat. Durch die Schlechtigkeit, Verdorbenheit, Hinterlist, Tücke und die Verwirrung durchzudringen, die „Buddha-Natur“ zu berühren, das ist die Philosophie des Lehrers aller Lehrer. Eher beschädigen sich die Menschen selbst (und gegenseitig), als dass sie sich an ihr Inneres herantrauen, der Schaden wird dann billigend in Kauf genommen.
Nach Buddha gibt es vier Möglichkeiten zu handeln. Zuerst kann man sich selbst foltern, die „Praxis der Selbstfolter“ ausüben, sich selbst quälen und schaden. Dann kann man andere Personen foltern, sie quälen, ihnen schaden. Weiters gibt es diejenigen Menschen, die sich selbst foltern, aber auch die Anderen, sich selbst quälen und das Umfeld, sich selbst und allen anderen schadend. Und dann gibt es die Gruppe, die weder sich noch andere Menschen foltern, niemanden quälen, und keinem Lebewesen schaden.
Kommt Ihnen hier etwas bekannt vor? Erkennen Sie einen Menschen hier wieder? Oder gar ihre eigene Person?
Den Körper als Körper betrachten, achtsam und klar, das kann man nach Buddha erst dann, wenn man Habgier und Trauer überwunden hat.
Gefühle als Gefühle betrachten, achtsam und klar, das kann man nach Buddha erst dann, wenn man Habgier und Trauer überwunden hat.
Den Geist als Geist betrachten, achtsam und klar, das kann man nach Buddha erst dann, wenn man Habgier und Trauer überwunden hat.
Geistesobjekte als Geistesobjekte betrachten, achtsam und klar, das kann man nach Buddha erst dann, wenn man Habgier und Trauer überwunden hat.
Diejenigen unter uns, die diese Ziele erreicht haben, die sind „ohne Hunger“, die „Wollen“ und „Wünschen“ nicht, die sind „heilig“ geworden, nicht mehr voller Hitze, nicht mehr voller Verlangen, sondern die ruhen in sich, sind im Einklang mit dem Universum, sie erleben Glückseligkeit.
Wer dieses Stadium erlangt hat, der quält weder sich noch andere, da ja alle Menschen und Lebewesen sich nur etwas Glück wünschen, und nicht mehr leiden wollen. Dies wissend, unterläßt der Glückliche das Foltern von sich oder von Anderen, quält keine Lebewesen, nicht einmal sich selbst, und schadet nichts und Niemandem.
Der Weg ist das Ziel!
 
Der Weise enthält sich davon, die Unwahrheit zu sagen, eben weil er es aufgegeben hat, die Unwahrheit zu sagen
Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null
Was mich am Laufen hält, sind Ziele
Muhammad Ali – Ehemaliger US-amerikanischer Boxer – 1942 bis 2016
Glück ist kein Ziel, es ist ein Nebenprodukt
Eleanor Roosevelt – US-amerikanische Menschenrechtsaktivistin – 1884 bis 1962
Jede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel
Aristoteles – Klassischer griechischer Philosoph – 384 bis 321 vor dem Jahr Null
Es gibt zwar eine Richtung, aber kein Ziel
Carl R. Rogers – US-amerikanischer Psychologe und Jugend-Psychotherapeut – 1902 bis 1987
Das eigentliche Ziel des Krieges ist der Frieden
Sunzi – Chinesischer General und Militärstratege – 543 bis 495 vor dem Jahr Null

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