Das Böse lauert überall

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Wie einfach es ist abzudriften.

Spielsucht, Alkohol, Drogen, Gewalt, Fressattacken, Depressionen, Geld, Sex, tausende von möglichen Süchten lauern auf den schwachen Menschen, dessen Charakter gerade eine Pause hat.

Buddhisten sollten nicht werten, sondern alles so annehmen, wie es kommt, das Jetzt und das Heute einfach akzeptieren. Diesem Gedanken folgend können wir uns nicht zum Bösen wenden, da „das Böse“ bereits eine Wertung darstellt.

Wenn ich die Worte Buddhas für meine Leser übersetzen sollte wäre es nach ihm richtiger, alle Begebenheiten nur zur Kenntnis zu nehmen, aber den Körper und die „Seele“ zu pflegen, also die Süchte abzugeben.

Der Körper ist das Vehikel, das uns in dieser Welt, in dieser Inkarnation, trägt, ähnlich unserem Auto.

Wenn es unser Karma sein soll, dass wir mit einer gewissen Energie in Kontakt treten sollten, dann werden wir auch genau von solchen Schwingungen angezogen werden, ob wir es wollen, oder eben nicht.

In der Vergangenheit kam immer andere Energie auf, Menschen wie Hitler, Stalin oder Napoleon haben ganzen Generationen ihren Willen aufgezwungen. Selbst solche Personen und ihre Handlungen sollen wir nicht werten, sondern mit Gleichmut zur Kenntnis nehmen.

Die aktuelle Lage ist „furchtbar“, alles geht den Bach „hinunter“, wir werden alle „sterben“, das sind alles Wertungen, Beurteilungen, die wir besser bleiben lassen.

Das menschliche Verhalten ist seltsam, viele denken, dass sie alles unter Kontrolle hätten, aber ihre Handlungen sind voller Verzweiflung, das Leben ist endlich, nichts haben wir unter Kontrolle. Nichts haben wir bestimmt, alles kommt, wie es kommen wird.

Das Böse, das sind vielleicht wir Menschen, es gibt keine brutalere Spezies wie den Homo Sapiens, das aufrecht gehende Tier. Wir rotten uns aus, ermorden uns, verbrennen uns lebendig. Wir sind widerlich.

Wir bestimmen, wie wir sein wollen, mit unseren Gedanken formen wir unsere Welt, die Zukunft, die wir haben, die bestimmen wir selbst.

Gut oder Böse, dick oder dünn, einsam oder gemeinsam, welche Bedeutung hat das Leben für uns?

Warum lesen Sie auf einem buddhistischen Blog Texte über die verschiedenen spirituellen Ansichten?

Buddhisten sind keinesfalls idealistisch in ihrer Weltsicht, sondern blicken auf alle Dinge mit Ruhe, Achtsamkeit und ohne zu werten. Wir werden sterben, das ist unvermeidbar. Dies wissend wird aber alles andere schnell surreal, erscheint bald als nicht mehr so wichtig.

Buddha sagte, dass wir nicht werten sollen, daher gibt es kein Böse, und somit auch kein Gut. Form ist Leere, und Leere ist Form. Achtsamkeit im täglichen Leben. Der Weg ist das Ziel!

 

 

Diejenigen, die nicht auf die Wahrheit hingearbeitet haben, haben den Zweck des Lebens verfehlt

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Es würde sehr wenig Böses auf Erden getan werden, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte

Marie von Ebner-Eschenbach – Österreichische Schriftstellerin – 1830 bis 1916

Was spricht dagegen, etwas Gutes zu tun, wenn keiner zuschaut?

Nicole Kidman – Australisch-US-amerikanische Schauspielerin – geboren 1967

Man ist in Deutschland allzu bereit, sich offenkundig zum Bösen zu bekennen, solange es so aussieht, als wollte diesem die Geschichte recht geben

Thomas Mann – Deutscher Schriftsteller – 1875 bis 1955

Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen

Albert Einstein – Deutscher Physiker – 1879 bis 1955

Es hat sich bewährt, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen

Alfred Polgar – Österreichischer Schriftsteller – 1873 bis 1955

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