Namibia und die Milliarden

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Der Bundesaussen, der kleine Heiko, will den Herero und Nama aus Namibia über eine Milliarde geben, da „wir“ (die Deutschen) an diesen Völkermord begangen hätten.
Ob das Völkermord war (oder nicht) kann ich nicht beurteilen, ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht, selbst als die deutsche Kolonialherrschaft im ehemaligen Deutsch-Afrika endete, waren meine Eltern noch nicht einmal geboren.
Wenn das im Übrigen auch so ist, dann sollte Frankreich für die Gräueltaten von Napoleon in ganz Europa jetzt auch zur Kasse gebeten werden, gefühlt ist das etwa gleich lange her.
Deutschland bezahlt schon jedes Jahr fast 200 Millionen „Entwicklungshilfe“ an Namibia, was aus meiner Sicht dringend überprüft gehört, und jetzt will der kleine Heiko eine Milliarde Teuro dort hinschaffen, um sich für etwas zu entschuldigen, mit was NIEMAND der heute lebenden Menschen in Deutschland, oder in Namibia, etwas zu tun hat. Klar, ist ja auch nicht dem kleinen Heiko sein Geld, zum etwas erwirtschaften ist er auch nicht in der Lage, aber ausgeben, das kann er ja sehr gut.
Jetzt kommt als besondere Unverschämtheit oben drauf, dass die Herero und Nama das Geld als viel zu wenig ablehnen, was für eine Frechheit, 440 Milliarden seien angemessen. Der dortige Anführer, ein Operettenclown in Phantasieuniform, will gar „Deutschland bloßstellen“, da ihm sowieso alles nicht passt; Dankbarkeit sieht jedenfalls anders aus, das ist Frechheit und Arroganz in Reinkultur.
Zusammen mit der „Entwicklungshilfe“, mit der sicherlich auch die Phantasieuniform bezahlt wurde, käme dann jeder „Begünstigte“ auf 500 Teuro im Jahr, was dem dortigen Jahresgehalt entsprechen würde.
Die in Berlin etablierte Kaste der „Eliten“ hat jede Relation verloren. Wir müssen uns nicht für Dinge entschuldigen, die weit in der Geschichte zurückliegen. Und schon gleich gar nicht dafür bezahlen. Der kleine Heiko verdient doch fürstlich, gerne kann er sein Gehalt spenden, aber doch nicht unser Land noch mehr belasten, schon gleich nicht in so schweren Zeiten.
Der deutsche Schuldkomplex muss ein Ende haben, ich will nicht für die Selbstanmaßung des kleinen Heikos (und seinen Größenwahn) mit bezahlen. Haben wir gerade keine anderen Probleme, als noch mehr Geld nach Afrika zu pumpen?
Die Betroffenheitsaktionen geht mir gegen den Strich, ich finde, dass „Entwicklungshilfe“ allgemein fragwürdig ist, immerhin erhält sogar China fast eine Milliarde „Entwicklungshilfe“ im Jahr. Dort lacht man übrigens schallend, wenn wieder eine Zahlung eingeht.
Meine buddhistische Seele kocht vor Wut! Obwohl ich nicht werten sollte, die negativen Energien spüre ich trotzdem.
Wenn immer ich die „ELITEN“ und ihres Subalternen irgendwo sehe, mir zieht ein Schauder über den Rücken. Politfunktionäre und Hofschranzen pflastern alle Wege.
Buddha mahnte uns, dass wir die Wahrheit sprechen sollen. Gut, ich schreibe hier, so wie ich die Dinge sehe. Geben ist gut und sinnvoll, sich zum Idioten machen aber nicht.
Der Weg ist jedenfalls mein Ziel!
 
Gib, auch wenn du nur ein bisschen hast
Buddha – Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null
Armut wird nicht mit Spenden gelöst
Carlos Slim Helú – Mexikanischer Unternehmer aus der Telekommunikationsbranche – geboren 1940
Spenden und Steuern sind keine finanzielle Angelegenheit. Sie sind eine moralische Angelegenheit
Rolf Dobelli – Schweizer Schriftsteller und Unternehmer – geboren 1966
Ich habe fünfundvierzigtausend Liter Tequila genommen und versichere Ihnen, dass ich immer noch meine Leber spenden kann
Chavela Vargas – Mexikanische Sängerin – 1919 bis 2012
Ich will jedoch nicht zögern, das Große in Europa anzuerkennen, denn Großes hat es ohne Zweifel. Wir können nicht anders als es von Herzen lieben und bewundern – dies Europa, von dem sich in Kunst und Literatur ein unerschöpflicher Strom von Schönheit und Wahrheit ergießt, alle Länder und Zeiten befruchtend; dies Europa, das mit titanischem Geiste in nie ermüdender Kraft die Höhen und Tiefen des Weltalls durchmißt, das unendlich Große und unendlich Kleine mit seinem Wissen umfaßt und alle Kräfte von Herz und Verstand dazu verwendet, die Kranken zu heilen und all das Elend zu mildern, das wir bis jetzt in hoffnungsloser Resignation hinnahmen, dies Europa, das die Erde dahin bringt, uns mehr Frucht zu spenden, als möglich schien, indem es mit Güte und Gewalt alle großen Kräfte der Natur in den Dienst des Menschen zwingt
Rabindranath Tagore – Bengalischer Dichter und Philosoph – 1861 bis 1941
Wer Almosen gibt, gewöhnt sich daran, Geld und Gut nicht mehr zu bewundern
Johannes Chrysostomos – Patriarch von Konstantinopel, Prediger und Kirchenlehrer – 349 bis 407

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