Die Gedanken behüten

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Es fragt sich, ob das Universum unsere Gedanken bewertet, vielleicht sogar auf die Kapriolen des Gedankenpalastes antwortet.
Nach Buddha bestimmen wir mit unseren Gedanken die Welt (Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt).
Im Umkehrschluss kann man also annehmen, dass das Universum (also wir selbst mit unserem Unterbewusstsein) alles, was wir denken und fühlen, aufnimmt, und es dann in irgendeiner Form ausführt.
Da im Universum alles aus Energie besteht, sondern unsere Gedanken (und auch unsere Gefühle) solche Energie ab, die dann auf verschlungenen Pfaden ihre Wege zurück zu uns finden.
Wenn wir also anfangen (einen Versuch wäre es schon wert) diese Energien und Kräfte im Sinne Buddhas zu nutzen, was wäre die Folge?
Haben wir es in der Hand, wie das weitere Schicksal sein wird? Oder können wir wenigstens die Art damit umzugehen verändern?
JA
Wenn wir auf unsere Gedanken achten, somit hauptsächlich positive Dinge denken (Gedankenhygiene), dann wird das Unterbewusstsein die Gedanken im wirklichen Leben in entsprechende Schwingungen umwandeln, wir werden also mit unseren Gedanken die Welt formen (ganz wie Buddha es sagte).
In der Konsequenz können wir also unsere restliche Lebenszeit (in der jetzigen Existenz) dahingehend programmieren, steuern und verändern, dass wir die Ängste und Sorgen ersetzen mit dem Erreichen der „Erleuchtung„, die als „Lebensinhalt“ die negativen Gedanken ersetzt.
Wenn wir derart „positive“ Energie in unseren Gedankenpalast packen, dann nutzen wir auch die Macht des Unterbewusstseins voll aus, die Dinge um uns herum fangen an sich zu wandeln.
Die Schwingungen, die wir ausstrahlen, die nimmt unser Umfeld auf, Menschen und Dinge reagieren auf die Veränderungen in unserem Ich.
Wir sollten versuchen mit unserer Energie hauszuhalten, indem wir unsere Gedanken überwachen, sie behüten, unseren Gedankenpalast hegen und pflegen.
Alles, was bisher auf uns zukam, was uns passiert ist, das kam durch das Gesetz von Ursache und Wirkung, das ist nicht ohne Grund gewesen.
Wichtig dabei ist, ALLES, was das Universum (also unser Unterbewusstsein) in unsere Richtung bewegt, auch klaglos und friedlich zu akzeptieren.
So entsteht wirkliche Harmonie, die Gedanken werden schnell klarer, reiner, einfach zielführender. Das (Unter-)Bewußtsein weitet sich, gute Gedanken bringen positive Wirkung (Ursache und Wirkung), die dann weiter wieder neue gute Ursachen nach sich ziehen.
Nach Buddha sind wir in der Lage, solche mentalen Anpassungen vorzunehmen. Allerdings nur dann, wenn wir bereit sind auf uns zu achten (mentale Achtsamkeit).
Auch hier gilt: Der Weg ist das Ziel!
 
Ein Mensch wird nicht weise genannt, weil er redet und wieder redet; sondern ist er friedlich, liebevoll und furchtlos, dann wird er in Wahrheit weise genannt
Buddha – Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null
Sie machte sich Gedanken darüber, wie man sich keine Gedanken macht
Margaret Atwood – Kanadische Schriftstellerin und Dichterin – geboren 1939
Ein Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist nicht wert, als Gedanke zu gelten
Oscar Wilde – Irischer Schriftsteller – 1854 bis 1900
Die meisten Menschen sind Mörder. Sie töten einen Menschen. In sich selbst
Stanisław Jerzy Lec – Polnischer Aphoristiker – 1909 bis 1966
Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie
Wilhelm Busch – Deutscher Verfasser von Bildergeschichten – 1832 bis 1908
Ihr redet, wenn ihr aufhört, mit euren Gedanken in Frieden zu sein
Khalil Gibran – Libanesischer Künstler und Dichter – 1883 bis 1931

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