Antiaging – die richtige Einstellung zum eigenen Ich

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Buddha sagte: „Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“
So gesehen ist unser Aussehen nur eine Folge unserer Gedanken, wie wir aussehen bestimmen wir nach dem großen Lehrer also selbst.
Der Markt für Antiaging-Produkte ist riesig, ständig läuft entsprechende Werbung im Fernsehen, mit einer Creme oder Pille werden wir sofort wieder jung.
Sicherlich ist das Älterwerden eine Ansichtssache, jedenfalls ist Älterwerden mit Stil eine Herausforderung.
Buddha entwickelte seine Weltanschauung, als er bei Ausflügen zum ersten Mal mit älteren Menschen in Berührung kam, als er eine Beerdigung sah. Wenn wir nun mit unseren Gedanken die Welt formen können, dann können wir auch unser Äußeres bestimmen, unseren Gesundheitszustand beeinflussen, und die Wahrnehmung abändern.
Wie denken Sie selbst von sich? Sehen Sie sich als jung, mittel oder alt, als gesund oder eher kränklich, als fit oder als leidend?
Wie wir von uns selbst denken zeigt, welches Bild wir von unserem Ich haben. Was, wenn wir die Sichtweise neu ausdenken, sich nicht mehr krank, alt und leidend sieht, sondern auch hier den „mittleren Weg“ Buddhas wählt?
Wenn wir das Zwicken am Morgen nicht mehr auf das Alter schieben, nicht mehr ständig nach Anzeichen für das Älterwerden suchen, sondern die Dinge und Begebenheiten (ohne zu werten) annehmen würden, was wäre dann?
Denken Sie sich fit, dann werden Sie auch fit sein, denken Sie sich schlank, dann wird auch das so kommen, nach Buddha kommt immer alles genau so, wie es kommen soll.
Die Achtsamkeit auf das Thema macht den alles entscheidenden Unterschied. Nicht die Creme aus dem Supermarkt, die ist nur Beiwerk. Die Veränderung muss im Kopf stattfinden, muss aus uns heraus kommen, nicht von Aussen zugeführt werden.
Wechseln Sie die Perspektive, machen Sie sich klar, dass Sie Ihr eigener Schöpfer sind, der zwar durch sein Karma gebunden ist, der aber durch seinen Weg jetzt sofort Veränderungen schaffen kann. Aus sich heraus, aus dem tiefen Inneren kommt dann der Wunsch auf Neues, auf einen anderen Lebensweg. Kraftvoll und mit Macht bahnt sich dann ein Denken ohne Schubladensystem an, die richtige Einstellung zum eigenen Ich ist die Folge.
Wollen Sie einmal darüber nachdenken?
Warum sollten Sie nicht in der Lage sein, das Älterwerden zu steuern?
Was mögen Sie an sich selbst nicht, was stört Sie?
Welche Standpunkte vertreten Sie zur Zeit?
Möchte ich mein Schubladendenken überprüfen?
Jede Heilung ist immer auch eine Selbstheilung!
Der Weg ist das Ziel!
 
Frauen fürchten nicht das Alter. Sie fürchten nur die Meinung der Männer über alte Frauen
Jeanne Moreau – Französische Schauspielerin, Filmregisseurin und Sängerin – 1928 bis 2017
Wir kranken daran, dass Älterwerden von anderen definiert wird. In der Regel von Jüngeren, die selbst noch keine Erfahrung damit haben
Frank Schirrmacher – Deutscher Journalist, Essayist, Buchautor und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung – 1959 bis 2014
Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe vor dem Altern
Coco Chanel – International bekannte französische Modedesignerin und Unternehmerin – 1883 bis 1971
Älterwerden ist die bessere Hälfte des Lebens
Janosch – Deutscher Kinderbuchautor, Zeichner und Schriftsteller – geboren 1931
Ein Teil des Älterwerdens besteht darin, daß man sich weigert, neue Erinnerungen anzulegen
Cees Nooteboom – Niederländischer Schriftsteller – geboren 1933
Mit dem Altwerden ist es wie mit „Auf-einem-Berg-Steigen“: Je höher man steigt, desto mehr schwinden die Kräfte, aber umso weiter sieht man
Ingmar Bergman – Schwedischer Drehbuchautor, Film- und Theaterregisseur – 1918 bis 2007

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