Der Fürst der Finsternis

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Nun, da der angerichtete Schaden ins Unermessliche ansteigt, und wir sehen können, wie sinn- und nutzlos die gesamten Aktionen waren, muss der Bundeskrankenminister wohl zurücktreten.
Selbstherrlich und scheinheilig hat er sich über alle Regeln hinweggesetzt, Wasser predigen, selber Wein trinken war die Devise.
Dekadent und moralisch verwerflich besitzt er nicht den Anstand, jetzt Fehler zuzugeben, nein, alles sei doch so toll, man seie sich auch keiner Schuld bewußt.
Aber mir, mir reicht kein Rücktritt, oder eine Versetzung. Ich wünsche mir, dass er für die angerichteten Schäden haften muss, zur Verantwortung gezogen wird.
Es kann nicht sein, dass sich solche Leute es sich auch noch auf einem dicken Polster gemütlich machen können, wir mit den Schäden dastehen, und er noch mit einer fetten Rente und einem Aufsichtsratsposten bei einer halb-öffentlich-rechtlichen Parkplatzfirma belohnt wird.
Ich hoffe, dass er sich eines Tages vor einem Gericht verantworten muss, dass man ihm in einem ordentlichen Verfahren das Vermögen und die Freiheit nimmt, so wie es bei einem ähnlich gelagerten Fall in der Wirtschaft auch passieren würde.
Meine buddhistische Gelassenheit ist aufgebraucht.
Er soll für das, was er getan hat, Verantwortung übernehmen.
 
Aufpassen muss man auf Minister, die nichts ohne Geld machen können und auf Minister, die alles nur mit Geld machen wollen
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