Die Zeit vergeht so schnell

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Kommt es nur mir so vor, oder vergeht die Zeit gerade sehr schnell?
Vielleicht fällt es mir ganz besonders auf, da ich ganz besondere Rituale pflege, ich mache jeden morgen mein Yoga, esse nur einmal am Tag, ich habe einen festen Tagesablauf.
Wenn ich mit dem Yoga beginne dann denke ich bei mir, dass ich doch erst vor ganz kurzer Zeit Yoga gemacht habe, gefühlt vor wenigen Minuten.
Wenn ich anfange zu essen, dann habe ich das Gefühl, dass ich doch „gerade“ gegessen habe, dass ich doch noch keinen Hunger haben kann.
Nichts ist vergänglicher wie die Zeit, kein Moment kommt zurück, jeder Augenblick vergeht still im Universum.
Um so wichtiger ist es zu verstehen, dass das Leben nicht so ist, wie es uns erscheint. Die Philosophie Buddhas bietet uns den nötigen Trost und gibt den nötigen Mut, die Realität zu hinterfragen.
Warum ist mein Karma so wie es ist? Was könnten die Gründe für meine heutige Situation sein? Wo komme ich her? Wer bin ich? Wo werde ich hingehen?
Wer aufmerksam die Zeit des Lebens betrachtet, der wird feststellen, dass Zeit und Raum für uns zu einer Einheit werden können, da sie eine kosmische Einheit sind.
Die Zeit ist eine relative Angelegenheit. Wenn wir auf etwas warten, dann vergeht sie sehr langsam. Wenn wir aber normal leben, dann vergeht die Zeit auch ganz „normal“. Und unsere Lebenszeit (in dieser Hülle, die wir gerade nutzen), die vergeht eben auch in normaler Geschwindigkeit.
Nur unser Gefühl verändert sich, die Zeit aber ist eine konstante Größe.
Nach Buddha gibt es keine Realität, nichts ist so, wie es zuerst erscheint. Könnten Sie sich vorstellen, Ihre Zeit einmal näher zu betrachten, Ihre Lebenszeit zu analysieren?
Was fühlen Sie, wenn Sie den gestrigen Tag in Gedanken nochmals durchlaufen lassen? Was ist ähnlich zum heutigen Tag, was ist anders? Welche Gefühle entwickeln Sie dabei?
Können Sie dabei „durch die Zeit reisen“, oder sind die geistigen Bilder nun flüchtige Erinnerungen? Sind solche Rückblicke etwa real, oder nur Trugbilder aus der Vergangenheit? Wenn es vergangen ist, dann kann es vielleicht nur im Gedächtnis noch irgendwelchen Bestand haben, was gaukelt uns unser Gehirn vor, und was davon ist „gefühlte“ Wirklichkeit?
Eine Reise auf dem Pfad Buddhas ist immer auch ein Weg zum eigenen „Ich“, zum tief vergrabenen „Selbst“. Um an Ihre wahre Persönlichkeit zu kommen müssen Sie erst einmal all die Scherben beseitigen, die das Leben über Sie ausgegossen hat.
Wie verändert sich dabei Ihr Gefühl für die Zeit, bemerken Sie Unterschiede?
Wollen Sie Ihre wahre Persönlichkeit entdecken?
 
Geduld, Vernunft und Zeit macht möglich die Unmöglichkeit
Simon Dach – Deutscher Dichter – 1605 bis 1659
Die Jugend wäre eine schönere Zeit, wenn sie erst später im Leben käme
Charlie Chaplin – Britischer Schauspieler – 1889 bis 1977
Gewöhnliche Menschen überlegen nur, wie sie ihre Zeit verbringen. Ein intelligenter Mensch versucht, sie auszunutzen
Arthur Schopenhauer – Deutscher Philosoph – 1788 bis 1860
Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung
Benjamin Franklin – Gründervater der Vereinigten Staaten – 1706 bis 1790
Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da, sie besser zu machen
Thomas Carlyle – Schottischer Essayist – 1795 bis 1881
An Zeit fehlt es uns vor allem dort, wo es uns am Wollen fehlt
Ernst Ferstl – Österreichischer Lehrer und Schriftsteller – geboren 1955

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