Boshaftigkeit

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Manche Menschen sind von ihrer Natur her boshaft, erfreuen sich am Leid von anderen Menschen, oder begehen Handlungen, um bewußt zu schaden, um andere schlecht zu machen, sind oftmals gehässig und niederträchtig.
Mit boshaften Menschen ist der Umgang schwierig, aber kein Mensch ist von Grund auf boshaft, genau wie keiner nur gut ist. Manche Menschen sind einfach schnell verärgert, grimmig, oder eben ungehalten.
Da stellt sich dann die Frage, warum wir dieses Verhalten als boshaft empfinden, warum es bei uns so ankommt, falsch oder feindselig wirkt?
 
Gewaltlosigkeit bedeutet keineswegs Ablehnung jeglicher Konfrontation mit dem Bösen. Sie ist meiner Auffassung nach im Gegenteil eine Form eines sehr aktiven Kampfes – echter als der gewalttätige Gegenschlag, dessen Wesen im Grunde die Vermehrung der Boshaftigkeit ist
Mahatma Gandhi – Indischer Politiker – 1869 – 1948
Übers Niederträchtige niemand sich beklage; denn es ist das Mächtige, was man dir auch sage
Johann Wolfgang von Goethe – Deutscher Dichter und Dramatiker – 1749 bis 1832
Der Herr Gott ist raffiniert aber Boshaft ist Er nicht
Sylvia Nasar – Deutsche Journalistin – geboren 1947
Zerstreutheit ist ein Zeichen von Klugheit und Güte. Dumme und boshafte Menschen sind immer geistesgegenwärtig
Charles Joseph – Fürst de Ligne – Offizier und Diplomat in österreichischen Diensten und Schriftsteller – 1735 bis 1814
Das Lachen verlangt Arglosigkeit, die meisten Menschen lachen aber am häufigsten boshaft
Fjodor Dostojewski -Russischer Schriftsteller – 1821 bis 1881
Sie brachten sich mit kameradschaftlichem Respekt um, doch sie mordeten keineswegs aus reiner Boshaftigkeit
Terry Pratchett – Britischer Fantasy-Schriftsteller – 1948 bis 2015
Hinter den Augen eines Menschen mag so manches lauern. Tragisch ist es aber, wenn es eine Art von verzweifelter Boshaftigkeit ist, die sich als kluges Argument kaschiert
Christa Schyboll – Deutsche Autorin – geboren 1952 –

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