Menschen sind schlimmer wie Tiere

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Seit Anbeginn der Zeit ist der Mensch brutal, gegenüber seinen Artgenossen, und besonders gegenüber Tieren.
Unendlich viele Kriege, blutige Auseinandersetzungen, Mord und Totschlag, die Geschichte zeigt, dass Menschen immer schon furchtbare Taten begangen haben.
Tiere töten ebenfalls Tiere, jedoch nur aus ihrem Überlebenstrieb. Der Mensch mordet auch zum Spaß, aus Gewinnsucht, aus den absonderlichsten Motiven werden die scheußlichsten Taten begangen.
Zeiten des Friedens wurden immer wieder abgelöst von Chaos und Unruhen, es scheint fast, als wäre den Menschen die Brutalität angeboren.
Gerade scheint wieder ein solcher Umbruch zu sein, die Stimmung wird rauher, die Situation ist voller Aggression, Hass und Energie.
Die Geschichte hat uns gelehrt, zu was Menschen fähig sein können, wir sind nicht nur gut und edel, wir können auch maßlos brutal sein, schlimmer wie die Tiere.
Was kommen wird, das entscheiden wir, das Kollektiv. Haben „wir“ aus der Vergangenheit gelernt, oder werden „wir“ wieder aufeinander losgehen, wie die Tiere, schlimmer wie die Tiere?
Die Unruhe ist überall zu bemerken, gemischt mit Sorgen, alle Leute haben schlechte Laune, die Geschehnisse machen ihnen Angst, die Existenzen vieler steht auf dem Spiel, die Gefühle fahren Achterbahn, die Probleme schaukeln sich hoch.
Wegen der Krise wird unendliches Leid entstehen, die Frage ist, wie wir damit umgehen werden? Wer wird die unversöhnlichen Lager befrieden, auf die Menschen zugehen, Frieden stiften?
Erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit? An den Geschichtsunterricht?
Die Krisen der Vergangenheit sind einfach zu analysieren. Voller Wut sind verschiedene Gruppen aufeinander losgegangen, das Reservoir des Hasses wurde immer größer, bis sich die Emotionen eines Tages in einer Apokalypse entluden.
Wer der Lehre Buddhas folgt, der will mit Brutalität nichts zu tun haben, der schätzt alle Lebewesen. Gut, manche mag man mehr, manche weniger, aber prinzipiell gehen Buddhisten einen ganz besonderen Weg, beschreiten den mittleren Weg des großen Lehrers.
Gerade ist eine sehr schwierige Zeit, die schlechten Eigenschaften der Menschen können jeden Moment mit aller Macht ausbrechen, aber es könnte sich auch alles wieder auflösen.
Es liegt an uns. Denken Sie daran, die Menschen können schlimmer handeln wie die Tiere!
 
Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz
Kurt Tucholsky – Deutscher Journalist und Schriftsteller – 1890 bis 1935
Was mich am Ende dieses zwanzigsten Jahrhunderts am meisten beeindruckt hat, ist die menschliche Dummheit und Brutalität
Jose Luis Sampedro – Spanischer Wirtschaftswissenschaftler, Humanist und Schriftsteller – 1917 bis 2013
Das Mainstream-Kino entrealisiert, überdreht oder ironisiert Gewalt. „Pulp Fiction“ ist dafür ein Musterbeispiel. Wenn da der Kopf weggeblasen wird, herrscht ein Riesengelächter im Saal. Das ist perfekt gemachter Zynismus im Dienste der Verkaufbarkeit
Michael Haneke – Österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor – geboren 1942

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