WAS WÜRDE BUDDHA JETZT TUN?

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Wenn Sie sich einer Sache nicht sicher sind, überlegen Sie doch; was würde Buddha in diesem Fall tun, wie würde der heilige Mann die Situation beurteilen, welche Schlüsse würde der Lehrer aller Lehrer ziehen, wie handeln?
Kennen Sie die Unentschlossenheit? Sie stehen an einer Kreuzung und können sich nicht entscheiden, nach rechts, links, geradeaus, oder sogar zurück zu gehen?
An wie viele solche Abzweigungen kommen wir täglich vorbei, so viele Dinge, die wir entscheiden müssen! Wie mache ich dies, was fehlt, wo komme ich zu jenem, warum muss ich das, wer war zuerst, das Ei oder die Henne?
Ständig müssen wir Sachen erledigen, kleine und grosse Optionen stehen bereit, schwierige und leichte Auswahl ist zu treffen, immer ist etwas zu beurteilen, auszuwählen, zu klären, jedes Mal sind wir gefragt.
Sehr vielen Menschen fällt es sehr schwer unter den verschiedenen Möglichkeiten eine Wahl zu treffen, sie schieben Entscheidungen hinaus, wollen keine Fehler machen, sie machen mit Tatenlosigkeit dann oft mehr falsch als mit einer (vermeintlich) falschen Wahl. Viele Menschen leiden unter ihrer mangelnden Entschlusskraft, die Fragen bleiben unbeantwortet, die Unfähigkeit, zu entscheiden, macht ihnen zu schaffen.
Wenn man in eine schwierige Lage kommt kann es helfen zu überlegen, was Buddha jetzt tun würde. So kommen wir in die Lage, einen „Ratgeber“ an unserer Seite zu haben, einen Begleiter.
Wenn wir in unseren Gedanken das Pro und Contra abwägen, stellen wir Positionen gegenüber. Wir bitten innerlich Buddha um Rat.
Nach meiner Vorstellung vom Buddhismus sind wir alle, jeder Einzelne von uns, ebenfalls ein Buddha, d.h. wir fragen im Prinzip uns selbst. Bereits durch das Formulieren einer Frage, durch das Gegenüberstellen der Argumente, helfen wir uns selbst bei der Entscheidungsfindung, bringen wir mehr Klarheit in unsere Gedanken.
Sind wir nicht alle ein bisschen Buddha?
Manchmal wartet das Glück nur ein kurzes Stück hinter der Entscheidung, die wir nicht treffen wollten!
Wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beste
Johann Wolfgang von Goethe – Deutscher Dichter – 1749 bis 1832
Nach der buddhistischen Lehre steht alles schon geschrieben, das Karma ist eine feste Größe im Leben.
Nach der Weltanschauung Buddhas steht also auch schon fest wie wir, und ob wir, uns
entscheiden.
Daraus folgt, dass keine Entscheidung richtig oder falsch sein kann.
Der Augenblick nur entscheidet über das Leben des Menschen und über sein ganzes Geschick; denn nach langer Beratung ist doch ein jeder Entschluss nur Werk des Moments
Johann Wolfgang von Goethe – Deutscher Dichter – 1749 bis 1832
Was würde Buddha tun?
Mit dieser einfachen Hilfestellung können wir schwere Fragen abwägen, das Für und das Wider gegenüberstellen, eine gute Entscheidung leichter treffen.
Unserem Karma entsprechend.

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