Corona hat auch gute Seiten

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Corona

Egal wie „man“ zum Virus steht, Corona hat auch gute Seiten.

Sicherlich werde ich von vielen Lesern für diese Aussage jetzt virtuell „geteert und gefedert“, aber die kollektive Notlage hat einige Dinge schnell und radikal verändert.

Was allenthalben auffällt ist, dass Sauberkeit einen viel höheren Stellenwert bekommen hat. Egal wo, es wird gewischt, geputzt und desinfiziert. In Restaurants, im öffentlichen Verkehr, am Arbeitsplatz, die Flasche mit der Desinfektionslösung steht immer griffbereit. Auch im privaten Bereich sind eigentlich selbstverständliche Hygienemaßnahmen ein echtes Thema geworden, mehrfach sind mir kleine Plakate mit einer Anleitung zum richtigen Händewaschen bei Freunden untergekommen.

Hoffentlich bleibt Sauberkeit auch nach Corona im Fokus, schließlich gibt es viele Krankheiten, die sich durch Achtsamkeit vermeiden lassen.

Ein weiterer Vorteil im Rahmen der Krise ist gerade die gesteigerte Achtsamkeit im zwischenmenschlichen Bereich.

„Man“ rückt nicht mehr so nahe aneinander, der Raum jedes Individuums wird stärker respektiert. Egal ob im Supermarkt an der Kasse, oder im Bürogebäude, die Privatsphäre des Einzelnen wird  viel mehr gewahrt.

Und der Umgang miteinander, der scheint mir auch viel achtsamer zu sein, als etwa noch vor kurzer Zeit. In den Familien wird mehr aufeinander geachtet, die gefährdeten Personen werden jetzt geschützt. Innerhalb der Gruppen ist die Bereitschaft da, im Sinne eines Freundes oder Familienmitglieds auf gewisse Dinge zu verzichten; nun ist sich nicht mehr jeder selbst der Nächste, Konzessionen im Rahmen der Gemeinschaft fallen den Menschen jetzt plötzlich leichter.

Mein Vater sagte mir immer wieder: „Sohn, es gibt nichts Schlechtes, an dem nicht auch etwas Gutes daran wäre“! Da hatte er ganz sicher recht.

Corona ist für viele Menschen wie ein „Alptraum“, egal was die Situation in Zukunft mit sich bringen wird, riesige Probleme werden folgen, ökonomische Unsicherheiten werden besonders zu einem Anstieg depressiver Krankheiten führen. Symptome von Angst- und posttraumatischen Belastungsstörungen verbreiten sich schneller wie die Erreger, Unsicherheit und Zweifel nagen an den „Seelen“.

Allerdings ist eine Krise auch immer eine Chance. In der neuen, entschleunigten Welt haben „wir“ die Möglichkeit, uns mit unserem „Selbst“ vertraut zu machen, die wahren Fragen des Lebens in den Mittelpunkt zu stellen. Die Lehre Buddhas kann auf viele Fragen sehr interessante Antworten bereit halten.

Die Krise nimmt den Ereignissen die Geschwindigkeit, „wir“ haben wieder mehr Zeit für andere Sachen. Diese Zeit kann „man“ so oder so nutzen. Eine gute Möglichkeit ist es, den eigenen Körper besser zu behandeln, mehr Sport zu treiben, gesünder zu leben und besonders viel ausgewogener zu essen. Die „gewonnene“ Zeit in das eigene „Selbst“ zu investieren, dass kann auch zu einer völlig neuen Einstellung gegenüber dem Leben an sich führen. Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper, dem eigenen „Ich“, die gilt es zu pflegen. Daraus entsteht ein wertvollerer Umgang miteinander.

Corona hat auch gute Seiten.

Der Ausgangspunkt für die großartigsten Unternehmungen liegt oft in kaum wahrnehmbaren Gelegenheiten

– Demosthenes – Griechischen Redner – 384 bis 322 v. Chr.

Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion

– Voltaire (François-Marie Arouet) – Französischer Philosoph – 1694 bis 1778

Der menschliche Verstand ist in der Praxis nicht verlässlich, am wenigsten in größter Not

– Karl Jaspers – Deutscher Psychiater und Philosoph – 1883 bis 1969

Mit unseren Gedanken formen wir die Welt

– Buddha –

Das Geben ist leicht; das Geben überflüssig zu machen, ist viel schwerer

– Henry Ford – Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company – 1863 bis 1947

https://youtu.be/FHNLdHe8uxY

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