Die Kunst des Schreibens

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Ich dachte mir ursprünglich, dass mein kleiner Blog eine gute Möglichkeit ist, den Buddhismus etwas bekannter zu machen. Nachdem es meine Webseite ist, schreibe ich auch klar meine Meinung über die Dinge und Begebenheiten, so wie ich eben empfinde.
In letzter Zeit werde ich dafür häufig angegriffen, ich soll dies nicht, ich soll jenes nicht und ich muss feststellen, dass ich wegen dieser „kleinen“ buddhistischen Webseite viele „Emotionen“ hervorrufe, eben wegen meiner Aussagen über Buddha, und besonders wegen meiner Meinung über seine Lehre. Auch ärgere ich mich sehr über mache Ansichten, ich würde „mit Buddha Geld verdienen“. Wer diese Webseite aufmerksam betrachtet, der wird feststellen, dass hier gar keine Werbung läuft. Auf meine Bücher mache ich aufmerksam, ja, aber diese Bücher muss „man“ nicht kaufen, keiner zwingt die Leser, und überhaupt, auch andere Buddhisten schreiben Bücher (wahrscheinlich ebenfalls in der Hoffnung, diese dann gelegentlich „zu verkaufen“).
Sicherlich schreibe ich, wie die meisten anderen Autoren, häufig auch „weniger gute“ Texte, auf jeden Fall kann man sich über den „Gehalt“ meiner Zeilen auch streiten.
Ganz sicher ist es nicht einfach, über „Buddhismus“ zu bloggen, der „Protagonist“ ist schon vor langer Zeit verstorben, seine Lehre hat er auch nicht aufgeschrieben.
Egal wie „man“ es sieht, mein Blog bringt jedenfalls die Lehre Buddhas wieder in das Gedächtnis der Menschen zurück, er zeigt damit auf, dass es auch noch andere Ansichten gibt, andere Philosophien, unterschiedliche Weltanschauungen.
Wenn ich durch die alten Texte dieses Blogs schaue, dann sind hier sogar viele Passagen, die ich heute so nicht mehr schreiben würde.
Jeder Mensch macht Fehler und irrt sich, das ist „menschlich“. Das Besondere an uns Menschen ist aber, dass sie aus der „gefühlten“ Realität erwachen können, wir uns dann über unser eigenes „Ich“ Gedanken machen werden, wenn es dazu an der Zeit ist.
Auf jeden Fall ist zu sagen, dass NIEMAND meine Zeilen lesen muss; wenn meine Aussagen „nicht gefallen“, dann kann „man“ ja einfach die Seite schließen, etwas anderes lesen, oder zur Abwechslung einmal spazieren gehen.
Das Schreiben jedenfalls ist eine Kunst, dann damit auch noch Menschen „zu erreichen“ ebenfalls. Mein Vater sagte mir häufig, die Kunst wäre nicht etwa, ein Kunstwerk zu erschaffen, sondern sie bestünde darin, das Werk dann zu verkaufen. Bei den meisten Künstlern ist mir heute jedenfalls klar was er meinte.
In diesem Blog geht es darum, für die Lehre Buddhas „Werbung“ zu machen. Tief in meinem Herzen weiß ich, dass das der richtige Weg ist, dass es auch einen großen „Bedarf“ für seine Philosophie gibt.
Es ist auch gut möglich, dass ich mich völlig irre, möglich ist auf dieser Welt einfach ALLES.
Ich fordere daher meine Leser auf, sich selbst eine Meinung zu bilden, sich nicht einfach nur „meine Meinung“ anzueignen, sondern alles kritisch zu hinterfragen. Nicht nur auf diesem Blog, sondern überhaupt bei allen Dingen im Leben, auch bei allen Menschen, Tieren und Begebenheiten.
 

Die Wahrheit ist das Kind der Zeit, nicht der Autorität
– Bertolt Brecht – Deutscher Dramatiker – 1989 bis 1956

Ich wünschte ein Shakespeare zu sein und wurde ein Shaw
– George Bernard Shaw – Irischer Dramatiker – 1856 bis 1950

Die echten Schriftsteller sind Gewissensbisse der Menschheit
– Ludwig Feuerbach – Deutscher Philosoph – 1804 bis 1872

 

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