Meditation bei Corona-Ängsten

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Corona-Ängsten
Angst vor der Zukunft treibt viele Menschen um. Eine Möglichkeit sich zu beruhigen und etwas Frieden zu finden ist die Meditation.
Für Anfänger geeignet ist die Kerzenmeditation.
Setzen Sie sich bequem hin, wenn möglich im Schneidersitz, oder auf einem bequemen Stuhl, stellen Sie vor sich eine Kerze auf, zünden Sie bedächtig den Docht der Kerze an.
Beobachten Sie zuerst nur die Kerze, versuchen Sie Ihren eigenen Willen „auszuschalten“, konzentrieren Sie sich auf das friedliche, kleine Licht.
Nach einer Weile, wenn Sie sich etwas wohler fühlen, richten Sie ihre Gedanken auf Ihrer Atmung, zählen Sie langsam ab wie lange eine Ein- und eine Ausatmung dauert, und wie lange Sie zwischen Ein- und Ausatmung pausieren. Eins, zwei, drei, vier fünf, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, eins, zwei, drei.
Versuchen Sie nun, die Atmung zu verlangsamen, nicht viel, etwa 10 – 20 %. Auch die Ruhephase zwischen der Atmung sollte dabei gestreckt werden, etwas länger dauern.
Konzentrieren Sie sich jetzt auf ihre Gedanken, versuchen Sie diese in 2 Gruppen zuerst zu ordnen. In die Überlegungen, die notwendig sind (heute koche ich noch Nudeln, dann wasche ich ab, räume auf), und in die Vorschläge, die unser Ego uns ständig vorplappert (was ist wenn, bin ich krank, schaffe ich das?).
Versuchen Sie nun, die Muster des Egos aus Ihrem Gedankenpalast zu verbannen, ersetzen Sie diese mit friedlichen Bildern, etwa von einer schönen grünen Wiese (mit vielen Tieren darauf), mit einem leuchtend blauen See, mit den Gesichtern Ihrer Lieben. Sehen Sie diese Bilder?
Wenn Sie versuchen, Ruhe in Ihr Inneres zu bringen, wird Ihr Ego versuchen, Sie ständig zu belästigen, mit Gedanken, mit Sorgen, mit Wünschen. Drängen Sie diese Egoismen immer wieder weg, konzentrieren Sie sich auf die schönen Bilder.
Nun sind Sie in SICHERHEIT.
Sind Sie hier, bei sich?
Stellen Sie sich jetzt vor, dass Sie ganz langsam anfangen, „weiß“ zu strahlen, leichtes weißes Licht umgibt Sie, wie eine Wolke dringt das Licht in Sie ein, geht durch Sie hindurch, bringt auch die Umgebung zum Leuchten.
Energie fließt zwischen Ihnen und der Wolke, positive Gefühle machen die Bilder vor Ihren Augen noch strahlender.
Versuchen Sie, dieses Gefühl zu halten, solange Sie können.
Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat
– Georg Christoph Lichtenberg – Deutscher Physiker – 1742- 1799
Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden
– Johann Wolfgang von Goethe – Deutscher Dichter – 1749 bis 1832
Der Wunsch klug und tüchtig zu erscheinen, hindert uns oft, es zu werden
– François VI. de La Rochefoucauld – Französischer Literat – 1613 bis 1680

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