Geschlossene Augen

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Augen

Schließe die Augen

…. was Du dann siehst, gehört Dir!
Viele Menschen definieren sich über das, was sie besitzen, was sie kaufen, was sie nach außen darstellen.
Das ist verständlich, ist doch das Innere nicht „herzeigbar“ und kann auch nur schwer erklärt oder gar dargestellt werden.
Als Buddhist ist es gerade nicht das Äußere, über das wir uns finden, sondern unsere inneren Werte zählen, wie etwa Mitgefühl, Liebe und Verständnis.
Wenn wir von dieser Erde gehen, können wir nichts mitnehmen, daher gehört uns auch nichts. Das letzte Hemd hat keine Taschen.
Wir haben die Dinge nur geliehen, sie gehören uns nicht, alles was wir „unser“ nennen, gehört uns nicht, wird verfallen, wird in tausenden von Jahren so wie wir zu Staub.
Wenn wir die Augen schließen, was sehen wir dann?

Nichts

Und genau das gehört uns, nichts.
Wenn wir uns diese Tatsache vergegenwärtigen, dann bleibt ja nur eine wirkliche Lösung, nämlich, uns um unser Inneres zu kümmern.
Dabei bietet es sich doch an, es einmal mit der Lehre Buddhas zu versuchen. Was machte diese Weltsicht so stark, dass sie von den Menschen über 2500 Jahre weitergegeben wird? Was machte diesen jungen indischen Prinzen zum Vorbild für Millionen, seit Jahrtausenden zu einem Idol?
Der historische Buddha hat „Erleuchtung“ gefunden, er ist „erwacht“.
Nachdem er seinen meditativen Übungen nach sechs Jahren aufgab, sich erschöpft damit abgefunden hatte „Erleuchtung“ nicht zu erfahren, genau dann ist er „erwacht“.
Erleuchtung“ ist das Ziel eines jeden Buddhisten.
Und „Erleuchtung“ ist kein exklusives Recht des historischen Buddha, nach seinen Worten ist das „Erwachen“ in uns allen angelegt, aber ist „verschüttet“, jedoch noch immer da, in uns.
Lassen Sie uns gemeinsam danach suchen, in unserem Inneren.

Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein
Mahatma Gandhi – Indischer Rechtsanwalt – 1869 bis 1948

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