Buddhismus und die Süchte

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Süchte

Buddhismus und die Süchte

Wir wissen wie sehr Drogen (Zigaretten, Alkohol, Rauschmittel) unserem Körper schaden, ihn verletzen, uns sogar oft lächerlich machen.
Wenn wir versuchen diese Süchte einzuschränken, oder abzustellen, scheitern wir häufig, weil unser Körper (und/oder Geist) süchtig ist, in etwa wie der Advokat des Teufels, wir wissen um die Schädlichkeit von Drogen, aber trotzdem müssen wir sie konsumieren.
So können wir meist unsere schlechten Angewohnheiten nicht abstellen, die Sucht hat uns fest im Griff.
Um eine Sucht zu bekämpfen, müssen wir für eine gewisse Zeit zu uns kommen, uns beruhigen und zentrieren.
Das kann eine Form der Meditation sein, eine andere Art des Trainings, eine Arbeit an uns und unserem Körper (und Geist).
Also ist das Wichtige bei der Bekämpfung einer Sucht, das der Moment der Überwindung kommt, in fünf Minuten kann die Sache dann schon wieder ganz anders aussehen.
Bei der „Erleuchtung“ verhält es sich ähnlich, wir müssen zu uns kommen. Wir müssen nicht für immer zu uns kommen, nur in diesem Moment, im „Jetzt und Hier“, später ist vielleicht zu spät.
Ein Wunder kann mit einer kleinen Idee starten, eine andere Weltanschauung kann aus einem kurzen Moment entstehen, ganze Kontinente werden durch Gedanken verändert, so kann auch ein kurzer Gedanke helfen die Sucht für immer zu “besiegen“, oder sie für immer zu „behalten“.
Alles hängt an unserem Denken, wenn wir denken, dass das “mit dem Rauchen aufhören“ so schwer sei, dann wird es nicht passieren, wenn wir denken, dass wir ja auch in fünf Sekunden den Entschluss damit anzufangen getroffen haben, dann, ja dann, können wir auch in fünf Sekunden beschließen damit wieder aufzuhören.
Sogar ein riesiger Baum entstand aus einem kleinen Samen, so „just do it“!
 

Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft
Mark Twain – Amerikanischer Schriftsteller – 1835 bis 1910

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