Der Schalter ist in uns!

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Was bringt Buddhismus den Menschen im Westen?

In vielen Haushalten im Westen findet sich ein Buddha, eine Statue, ein Gemälde.
Selbst beim bekannten Möbeldiscounter aus Schweden finden sich in fast jedem Ensemble ein Abbild des indischen Prinzen.
Wenn ich die Menschen frage, was sie mit dem Bildnis Buddhas verbinden, kommt meist die Antwort: Friede, Ruhe, Ausgeglichenheit.
Tieferes Wissen über die Lebensgeschichte, die Taten und das Wirken des Erleuchteten sind dabei nicht vorhanden, auch vielen Menschen nicht wirklich wichtig. Schon der Geburtsname Buddhas ist meist unbekannt.
Was also verbinden so viele Menschen im Westen mit der Statue in ihrem Wohnzimmer?
Schon alleine der Anblick des friedlich meditierenden Buddhas bringt vielen Menschen etwas positives in ihr tägliches Leben. Buddha zeigt uns eine andere Welt, nicht hektisch, sondern in sich ruhend, im Inneren konzentriert, vom Unbill der Welt verschont.
In der heutigen Zeit haben wir die Bindung zum Göttlichen verloren, der Anblick Buddhas kann uns einen neuen Weg zeigen.
Ich würde behaupten, dass jeder Mensch, der sich vom Abbild Buddhas angezogen fühlt, auch ein Interesse am Buddhismus in sich spürt.
Doch wie können wir über die Lehre Buddhas mehr erfahren? Buddhas Lehre beinhaltet als Kernaussage das Erreichen der „Erleuchtung“.
Dabei ist die erste und zentrale Frage, die wir uns stellen müssen, ob dieses Ziel auch für uns interessant ist, ob wir uns mit dem „Erwachen“ beschäftigen wollen.
Wenn wir diese Frage bejahen, dann ergeben sich die weiteren Stationen für uns wie von selbst.
Erleuchtung“ ist sicherlich für jeden von uns möglich.
Jeder von uns hat ein Haus oder eine Wohnung, aber wo ist der Schalter?
Der Schalter ist in uns!

Ich bin so schnell, dass ich, als ich gestern Nacht im Hotelzimmer den Lichtschalter umlegte, im Bett lag bevor das Licht aus war
Muhammad Ali – Boxer – 1942 bis 2016

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